Wenn der Himmel vor Freude Tränen lacht und zeitgleich weint!

Frau Wahlen berichtet von der Projektwoche aus ihrer Sicht:

Die Projektwoche war eine sehr intensive Woche, eine intensive Zeit mit den Kindern und den Kollegen. Die Vorarbeit begann schon Wochen vorher, erste Planungen, Listen, Notizen, Ideen, Fragmente – ein buntes Sammelsurium, ganz wie im Zirkus!

Wer organisiert ein Zelt? Gibt es Licht, Ton und einen Boden? Was sagt die Wettervorhersage? Wer benötigt welche Materialien? Wer besorgt die Dinge? Wer hat etwas zum Tauschen? Wer kann etwas leihen? Wer macht mit wem eine Projektgruppe? Welche Projektangebote gibt es? Fragen über Fragen – und alle wurden geklärt!

Am Montag war ich sehr gespannt, auf die Gruppe, auf die Zusammenarbeit mit meiner Kollegin, auf den Verlauf und die Stimmung des ersten Tages. Ob alles klappen würde, was wir uns so überlegt hatten? Was machen wir, wenn…?

Es sei gesagt, es klappte alles gut, Flexibilität, Improvisationstalent und Kreativität waren manchmal gefragt, aber ein buntes Potpourri an Möglichkeiten, welches wir uns vorab zurechtgelegt hatten, ließ uns die gemeinsame Zeit mit und in der Gruppe gut gestalten. Es wurde überlegt, improvisiert, erprobt, geprobt, verworfen, neu überlegt, geändert, geprobt, geschminkt, Vorbilder angeschaut, Rollen erfunden, Rollen besetzt, Requisiten zusammengesucht, Lippenstifte organisiert, Schminke erprobt und die Nasenregel immer wieder angebracht (auch seitens der Kinder – immer dann, wenn wir Erwachsenen trotz Clownsnase sprachen).

Den Abschluss dieser phantastischen Woche bildete die Zirkusvorstellung am Freitagnachmittag.  All unsere Pantomime-Szenen haben toll geklappt, jeder der Zirkusakteure hat sein Bestes gegeben und ist manches Mal auch über sich hinaus gewachsenen. Einfach SEIFENBLASENTRAUMHAFT!!!

M. Wahlen